Unsere Plakate

Hallo, schön dass du da bist!

Wahrscheinlich hast du eines unserer Plakate im U-Bahnhof gesehen. Es freut uns dass du mehr erfahren möchtest! Unsere Plakate gibt es in drei Motiven. Für jedes haben wir hier einen kleinen Text, in dem du mehr über die dahinterstehenden Botschaften lesen kannst:

Plakate Crossmedia 1

Beschlagnahmen, Enteignen, Besetzen – Drei Wörter, die schon lange die Diskussion um die Wohnungskrise prägen. Alle Drei sind Möglichkeiten, Wohnraum wieder für alle Menschen zugänglich zu machen. Das ist nötig, weil Wohnungen heute noch als Ware gehandelt werden, das heißt sie werden gekauft und verkauft. Die meisten Wohnhäuser gehören großen Immobilienfirmen und die wollen mit dem Kauf und Verkauf möglichst viel Geld machen. Das machen sie, indem sie die Miete erhöhen und arme Mieter*innen rauswerfen und die Wohnungen an Reiche vermieten.

Für obdachlose Menschen, die nun mal nicht viel Geld haben, ist es deshalb sehr schwierig eine Wohnung zu kriegen. Wir wollen, dass die Wohnungen nicht mehr großen Immobilienfirmen gehören, sondern der Stadt. Die kann sie dann günstig vermieten um armen Menschen ein Dach über dem Kopf zu geben.

Beschlagnahmen ist ein Weg um das zu erreichen. Das ist eine Möglichkeit, wenn Häuser lange leer stehen. Dann kann die Politik das Haus beschlagnahmen und dort Menschen wohnen lassen. Das Haus gehört aber weiter der Immobilienfirma, es wird von den Politiker*innen nur verwaltet.

Enteignen von großen Immobilienfirmen ist ein anderer Weg. Das ist eine Option, die unter bestimmten Bedingungen im Grundgesetz vorgesehen ist. So könnte man die zehntausenden Wohnungen, die in Berlin den großen Immobilienfirmen gehören, wieder der Stadt geben. Dann wären sie demokratisch kontrolliert und die Stadt könnte für niedrige Mieten und genug Sozialwohnungen sorgen. Das finden wir gut und unterstützen deshalb die Initiative Deutsche Wohnen & Co enteignen.

Besetzen bedeutet, in ein leer stehendes Haus zu gehen und es zu bewohnen. Das ist meistens illegal, aber Menschen besetzen trotzdem aus verschiedenen Gründen Häuser. Viele obdachlose leben in „still“, also heimlich, besetzten Häusern. Manche Häuser werden öffentlich besetzt, um ein politisches Zeichen gegen die Wohnungsnot in der Stadt zu setzen.

Wir sagen: ob beschlagnahmen, enteignen oder besetzen – Wohnungen sind zum wohnen da und nicht damit eine Firma viel Geld damit machen kann. Wohnungen sind keine Ware wie jede andere, sondern Wohnraum ist ein Menschenrecht. Deshalb wollen wir Wohnungen für alle!

Plakate Crossmedia 2

Text zu „Wohnungen statt Unterbringung – Massenunterkünfte schließen“

Plakate Crossmedia 3

Text zu „Leerstand jetzt enteignen – Obdachlosigkeit beenden“