Grundsätze

In einer Welt, in der Ängste und Misstrauen einen immer größeren Raum einnehmen, möchten wir Vertrauen schaffen. Das zeigt sich auch in unseren Prinzipien:

  • Helfen soll Spaß machen. Auch wenn es ein wichtiges und ernstes Thema ist, sollen alle Helfenden mit einem guten Gefühl nach Hause gehen. Alle machen nur das, worauf sie Lust haben. Falls man mal merkt, dass man mit etwas überfordert ist, sagt man Bescheid und es wird einem unter die Arme gegriffen.
  • Keinem Menschen, dem wir begegnen, wird etwas aufgezwungen. Wenn eine Person ihre Ruhe haben möchte, dann geben wir ihr diese.
  • Damit uns die Helfenden vertrauen können, gestalten wir unsere Aktionen so transparent wie möglich. Wir fotografieren zwar auf Touren, reden aber mit allen Menschen auf den Fotos, erklären ihnen den Sinn und fragen sie,ob sie mit einer Veröffentlichung einverstanden sind. Falls nicht, werden die Fotos gelöscht. Alle können Fragen und Bedenken äußern, die wir so gut wie möglich beantworten.
  • In unseren Reihen sind auch Menschen, die mit sehr wenig Geld leben. Wenn ihnen ein Kleidungsstück gefällt, dann freuen wir uns, auch dort weitergeholfen zu haben. Falls die Person, welche die Spende gemacht hat, dies nicht möchte, kann sie auf ihre Spende „Für die Straße“ schreiben und sich sicher sein, dass die Spende auf einer Tour oder einer Veranstaltung verteilt wird.